Ruegen Palme
Ruegen Coco und Palme

News vom Kiten und Surfen

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  • 5Sep

    Kiteschule Ostsee – Kitetest

    Hey Kiter,

    Eure Kiteschule an der Ostsee hat das letzte Wochenende genutzt, um einen Kitetest durchzuführen.
    Der Johannes hat euch mal einige Infos zusammengeschrieben:

    30qm am Haken
    – ein kleiner Flugbericht –

    Irgendwann Anfang Mai kamen drei Dinge zusammen: drei verschiedene Kites in 10m, drei verschiedene Kiter mit unterschiedlichen Fahrstilen und Vorlieben, und – WIND am Spot der Kiteschule Rügen – Kite an der Ostsee! Ruppiger, unbeständiger Wind aus Nord-Ost, aber immerhin. Gute Bedingungen, alle Kites mit allen Kitern auszuprobieren und zu vergleichen. Dieser Bericht erhebt keinen Anspruch, einen fundierten und ausführlichen Kite-Test zu liefern, sondern fasst einfach, kurz und knapp die Eindrücke der drei Kiter zusammen.
    Zur Wahl standen ein aktueller Slingshot Rally, ein aktueller Blade Trigger und ein aktueller JN Wildthing III. Am Chickenloop hingen abwechselnd ein erfahrener Kitelehrer, ein Freizeit-Kiter (Sprünge mit Schirmunterstützung und loaded, Backflip, Frontroll) und ein Urgestein des Kitesports, ein erfahrener Kiter, der noch zu Beginn des Kite-Zeitalters auf Zweileinern gelernt hat.

    Und wie kann es anders sein – drei Kiter, drei Lieblingskites. Dennoch können wir folgendes festhalten:

    Verarbeitung
    Alle drei sehen ebenso gut konstruiert wie durchdacht aus. Rally und Trigger haben nur drei Struts, was das Gewicht etwas senken mag, der Flugstbilität aber keinen Abbruch tut. Der Wild Thing besitzt fünf Struts. Alle Kites sehen sehr gut verarbeitet aus, die Nähte sind sauber, die Hauptnaht auf der Fronttube sieht stabil aus, Verstärkungen finden sich an allen neuralgischen Punkten. Slingshot ist bereits bekannt für gute Verarbeitung, die beiden anderen stehen dem aber nicht nach.
    Der Wildthing III unterscheidet sich von den anderen beiden allerdings dadurch, dass er wesentlich einfacher gebaut ist. Das mag einerseits die Herstellungskosten drücken, bringt aber – gut gemacht und wohl durchdacht – durchaus auch dem Kiter was. JN versichtet bei diesem Kite beispielsweise auf aufwändige Kunststoffpads auf dem Tuch an der Verbindung von Fronttube zu den Struts und setzt hier ein einfaches Kevlar-Patch ein. Das dürfte seine Funktion, nämlich die Naht an dieser Stelle zu schützen, ebenso gut erfüllen wie aufwändigere Crash-Pads, wiegt aber weniger. Auch das Tuch weist eine besonderheit auf – anstatt es aus einzelnen Bahnen zusammenzunähen besteht das Segel zwischen den Struts aus einem einzigen Stück Tuch, das an der Fronttube eingeschnitten und mit Profilierung neu vernäht ist. Auf diese Weise gibt es keine Nähte zwischen den Struts, und wo keine Naht ist ist auch keine Schwachstelle.
    Interessantes Detail beim Trigger: die Schläuche des One-Pump-Systems werden mit einem Clip an den Struts gehalten – die Chance dass sich hier nach einem Crash die Waageleinen verfangen und beim Start das One-Pump beschädigen ist so deutlich geringer.
    Die einzelnen Testfazits lest ihr in den kommenden Blog-Einträgen eurer Kiteschule an der Ostsee, Rügen – Kite.

    In diesem Sinne

    Gruß Tobi, Kitesurfen lernen in deiner Kitesurfschule auf Rügen

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