Kite – Alphabet N bis T

Hey Kitesurfanfänger,

die nächste Runde der Kite – Begriffe geht von N bis T.
Viel Spaß und bis bald auf Rügen

Tobi, Kite – Schule an der Ostsee
P.S.
Danke für die Anmerkung eines Lesers, dass Kite – Marken auch im Alphabet aufgenommen werden sollten.
Da sich bei den Anbietern von Kite und Surfmaterial einiges bewegt und nicht alle Firmen ewig bestehen, haben wir beschlossen, Hersteller usw. nicht ins Kitesurf – Alphabet aufzunehmen.

O

Offshore
siehe: Ablandiger Wind

One-Pump System
Bei einem Tubekite werden alle Tubes über ein zentrales Ventil aufgepumpt. One-Pump wird mittlerweile bei den meisten Kiteherstellern verwandt, um dem Kitesurfer ein Maximum an Komfort zu bieten.
Onshore
siehe: Auflandiger Wind

P

Pads
Als Kiter stellt man sich auf die Pads am Kiteboard. An ihnen sind die Fußschlaufen angebracht. Pads dienen der Dämpfung und dem besseren Halt des Kiters. Sie können ans Kiteboard geschraubt oder geklebt sein.

Power
Wenn der Kitesurfer die Bar Richtung Körper zieht, verkürzt er die Backlines im Verhältnis zu den Frontlines und stellt damit mehr Segeltuchfläche in den Wind. Das erzeugt mehr Zug im Kite, d.h. der Kiteschirm wird gepowert.

Powerdive
Beim Wasserstart wird der Kite entschlossen aus dem Zenit Richtung Powerzone gesteuert.

Powerzone
Der Windfensterbereich mit dem stärksten Druck im Kitetuch.

Profil
Die „Form“ des Kites wird als Profil bezeichnet und bestimmt maßgeblich die Eigenschaften des Kites.

Projizierte Fläche
Ist die tatsächliche Tuchfläche im Wind und daher kleiner als die ausgelegte Fläche beim Kiteschirm.

PSI
pounds per square inch: Die Luftdruck- Maßeinheit der gängisten Kitepumpen mit Manometer. (1 PSI = 0,06895 Bar/ 1 Bar = 14,5 PSI ). Verlasst euch beim Aufpumpen aber nicht nur auf die Anzeige, weil z.B. beim entfernen der Pumpe Luft verloren gehen kann. Auch haben die äußeren Temperaturen Einfluß auf die Luftbefüllung, da sich die Luft ausdehnt oder zusammen zieht.

Prallschutzweste
Prallschutzwesten bieten Auftrieb im Wasser und schützen bedingt vor Kälte. Zusätzlich schützen sie bei Stürzen vor Blessuren.

Pumpleash
Die Kiteleash sichert den Kite während des Pumpens an der Kitepumpe gegen Abflug.:)

Q

Quertubes
Querschläuche des Tubekite sind mit der Fronttube verbunden und bilden den Rahmen des Kites.

Quick-Release
In einer gefährlichen Situation kann es wichtig sein, sich schnellmöglich vom Kite zu trennen. Dafür gibt es das Quick- Release. Nach dem Auslösen des QR liegt der Kite drucklos, durch eine Safety Leash gesichert auf dem Wasser. Wenn ihr einen unbekannten Kite fliegt, vorher unbedingt mit dem Sicherheitssystem vertraut machen.

R

Rail
Im Kitesurfbereich wir die Boardkante als Rail bezeichnet.

Raumwindkurs
Der Bereich eines Fahrkurses zwischen Halbwind-/ und Vorwindkurs.

Relaunch
Der Wasserstart eines Tubekites wird als Relaunch bezeichnet.
S

Safety Leash
Die Safety Leash verbindet den Kite mit dem Kitesurfer. Wenn das Quick-Release ausgelöst wurde, sichert die SL den Kite vorm wegfliegen und ermöglicht somit einen Relaunch.
Side-/ Sideon-/ Sideoffshore
Seitlich Winde (bezugnehmend zum Küstenverlauf) werden als Sideshore bezeichnet. Sideon bedeutet, daß der Wind schräg auflandig bläst. Sideoff, dementsprechend schräg ablandig.

Sinus-Kurven
Hat man zu wenig Druck im Schirm, hat man die Möglichkeit durch den Flug von Sinuskurven die Fahrenergie zum Grundzug des Kites zu addieren. Dadurch steigt die Kitezugkraft. .

Softkite (auch Matte genannt)
Anders als beim Tubekite, sorgen eingenähte Luftkammern, die durch die Luftanströmung befüllt werden für die Form des Kites. Daher sind sie meist nicht Wasserstart-fähig, gehen aber bei Bodenkontakt (z.B. Absturz beim Landboarden) nicht so schnell kaputt.

Softzone
Im Bereich zwischen der Powerzone und dem Windfensterrand entwickelt der Kite einen mäßigen Zug. Daher wird er als Softzone bezeichnet.

Stopper
Der Stopper oder Stopperball auf dem Depower-Tampen zwischen Bar und Adjuster agiert als Anschlag für die Bar. Ist besonders für Tricks und Freestyle wichtig.

Struts
Struts mit den innenliegenen Luftschläuchen (Bladder) bilden die Quertubes.

Stall
siehe: Backstall, Frontstall

T

Tip
Sind die Ecken bzw. Enden beim Kite oder auch beim bidirektionalen Kiteboard (Bidi).

Trapez
Ein Gurt mit eingearbeitetem Metallhaken, in den der Chickenloop vom Kite eingahkt werden kann. Dadurch ist der Kiteschirm fest mit dem Kiter verbunden. Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Trapezen: mit Beingurten für zusätzlichen Halt (Sitztrapez) und nur um die Hüfte gelegt: Hüfttrapez.
Twintip
siehe: Bidi

Tubekite
Die Luftschläuche der Fronttube und Struts geben dem Kite die stabile Form und ermöglichen damit erst das Fliegen und die Stabilität. Durch die Tubes schwimmt der Kite und kann relaunched werden.

Seht ihr und wieder was gelernt 🙂
Bis bald- Euer Rügen – Kite – Team

0 Kommentare

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.