Ruegen Palme
Ruegen Coco und Palme

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  • 19Jan

    Ostsee Kitekurs – welches Material danach?

    Julia hat für euch mal die Unterschiede der Kitearten in folgenden Zeilen zusammengefasst.
    Damit könnt ihr schonmal eher einschätzen, in welche Materialrichtung es nach eurem Ostsee Kitekurs gehen kann. Welcher Kite ist denn wohl für wen geeignet? Anbei eine kurze Übersicht für euch von Julia… vielen Dank dafür 🙂

    KITES

    Kites unterscheiden sich in zwei Typen: Softkites und Tubekites.
    Tubekites haben verschiedene Unterarten. Hier unterscheidet man C-Kites, Bow-Kites, Hybrid-Kites und Delta-Kites.

    Softkites:
    Der Softkite hat kein Gerüst, er besteht aus Luftkammern, die sich selbständig mit Luft füllen. Da sich die Luftkammern bei Wasserkontakt mit Wasser füllen können, eignet sich der Softkite besser für den Gebrauch an Land oder auf Schnee.
    Neuere Softkites haben geschlossene Kammersysteme mit Ventilen, hier dringt Wasser erst später ein und verbessert die Chancen für einen Relaunch. Softkites haben aufgrund ihrer flacheren Form mehr Power und sind daher eher nicht für Anfänger geeignet, haben aber bessere Lowwind-Eigenschaften.

    Tubekites:
    Der Tubekite hat ein Gerüst aus aufblasbaren Tubes: einer Fronttube, die dem Schirm die Form gibt und senkrecht dazu stehenden Querschläuchen. Die Tubes werden vor dem Start aufgepumpt und machen den Schirm schwimmfähig, das erleichert einen Wasserstart. Es gibt vier Arten von Tubekites.

    C-Kites:
    Der C-Kite ist der Kite-Urtyp. Sein Name kommt durch die C-Form des Schirms im Wind. Die Enden des Schirms sind eckig. C-Kites geben ein direktes Fluggefühl durch die direktere Steuerung bei wenig Depower-Eigenschaften, eignen sich daher nur für Fortgeschrittene und Experten und finden viel Einsatz im Freestyle-Bereich.

    Bow-Kites:
    Der Bow-Kite ist flacher als der C-Kite und die Fronttube verläuft zu beiden Enden bogenförmig, daher der Name. Sehr gute Depower-Eigenschaften, da die Fronttube durch Waageleinen an mehreren Anknüpfpunkten stabilisiert wird. Das macht den Bow-Kite ideal für Anfänger. Nachteilig ist das oft indirekte Fluggefühl, daher ist der Bow-Kite nicht für den Freestyle-Bereich geeignet.

    Hybrid-Kites:
    Der Hybrid-Kite stellt eine Mischung aus C-Kite und Bow-Kite dar. Meist wird wie beim Bow-Kite die Fronttube durch Waageleinen stabilisiert, dadurch ergibt sich ein hohes Depower-Potential. Die Steuerleinen befinden sich aber meist wie beim C-Kite direkt am Schirm und ergeben ein direkteres Fluggefühl. Für Anfänger sind Hybrid-Kites weniger geeignet als Bow-Kites.

    Delta-Kites:
    Der Delta-Kite hat eine weit nach hinten geschwungene Fronttube, die sehr gute Depower-Eigenschaften wie beim Bow-Kite mit sich bringt, während das Fluggefühl ähnlich direkt wie beim C-Kite ist. Zusätzlich verfügt er über sehr gute Wasserstartfähigkeiten. Er eignet sich gut für Anfänger, aber auch für Fortgeschrittene.

    Jau, bei Fragen – wie immer: MELDEN!

    Es grüßt Tobi, Ostsee Kitekurs – welches Material danach?

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